Freitag, 1. Mai 2009

Human Influenza 2009 H1N1: UNAM warnt vor Aspirin & Co

Bei Anzeichen, die auf eine mögliche Infizierung mit dem neuen Virus schließen lassen, sollte man darauf verzichten, gegen die oft als Begleiterscheinung auftretenden Kopfschmerzen Aspirin oder ähnliches zu nehmen.
Diese Warnung gab gerade die Forscherin des Instituto de Biotecnología de la UNAM, Susana López Charretón, bekannt.

Es gehe um den Bestandteil namens: ácido acetilsalicílico
Dieser könne, wenn der neue Virus im Koerper vorhanden ist, schwere Leberschäden verursachen, die in extremen Fällen sogar zum Tod führen könnten. Bei Kindern sei die Gefahr noch größer als bei Erwachsenen.

Quelle: Universal

Human Influenza 2009 H1N1 - WHO ist sich sicher: Impfung kommt bald

Bisher leider nur eine Agenturmeldung auf Englisch:

GENEVA (AFP) — The World Health Organisation on Friday said it had "no doubt" that a successful vaccine against the new swine flu virus that could be made in a "short period of time" and in large quantities.

"We have no doubt that making a successful vaccine is possible in a relatively short period of time," said Marie-Paule Kieny, WHO Director of the Initiative for Vaccine Research.

Availability would take "four to six months between the time the virus is isolated to the availability of the first dose," she told reporters.

Kieny said a vaccine would be easy to produce using traditional methods of developing and producing vaccines, as well as more complex reverse genetic technology.

Dozens of manufacturers around the world, in both industralised and developing countries, had been approached and were committed to produce a vaccine against the new influenza A(H1N1).

"The main capacity is in Europe and North America but there are serious manufacturers in other parts of the world, in Asia in particular," she added.

"They still don't have the material that will allow them to start but they are already putting things in place that will allow them to do so as soon as possible."

The volume produced was still uncertain said Kieny. But her "best estimate is that there would be around one to two billion doses minimum available in one year."

Copyright © 2009 AFP. All rights reserved.

Human Influenza 2009 H1N1 Mexiko aktuell: Immigration, ein verdächtiger Todesfall in Oaxaca

Auf der Website des Instituto Nacional de Migración (INM) ist die folgende Information zwar noch nicht bestätigt, aber die Presse vermeldet bereits:

"La Secretaría de Gobernación (Segob) informó que el Instituto Nacional de Migración (INM) agilizará trámites para salida e ingreso de extranjeros al país.

"Por la contingencia sanitaria, el INM instruyó al personal migratorio a agilizar los permisos de salida y regreso de extranjeros al territorio nacional", informó Gobernación en un comunicado.

La comisionada del INM, Cecilia Romero Castillo, envió un oficio a los responsables de las delegaciones de todo el país para que dispensen el plazo de 24 horas que normalmente se fija para emitir dicho permiso.

"El extranjero únicamente deberá comprobar que tiene un trámite pendiente de resolución con la copia de la solicitud correspondiente", precisa.

Con esta instrucción, las delegaciones deben establecer áreas específicas y designar a personal del área de regulación migratoria para recibir, atender y resolver las solicitudes de salida y regreso en forma inmediata."


Quelle: Universal


Hauptaussage: Die vom Migrationsbüro auszustellende Erlaubnis für die Aus- und Wiedereinreise von Ausländern (aus und nach Mexiko) soll ab sofort schneller erteilt werden und nicht wie üblich 24 Stunden dauern. Genauer gesagt, haben die Regionalbüros des INM Anweisung bekommen, spezielle Anlaufpunkte für die Anträge auf Aus- und Wiedereinreise zu schaffen und dort die Anträge sofort entgegenzunehmen und zu bearbeiten. Außerdem sei für die Erteilung der Genehmigung ausreichend, anhand einer Kopie des Antrags nachzuweisen, dass eben dieser Antrag zur Bearbeitung beim INM vorliegt.

Derweil stabilisiert sich die Lage in Mexiko weiter. Ein neuer Todesfall, der verdächtig ist, vom neuen Virus verursacht worden zu sein, wird aus Oaxaca gemeldet.
Aber zu erwarten, dass der Virus überhaupt keine Todesopfer mehr fordern würde, wäre auch utopisch und gegen jede Statistik jeder Influenzawelle.

Marcelo Noguera, Subsecretario de Planeación e Innovación de los Servicios de Salud in Oaxaca, verstand es übrigens, sich relativ klar und transparent auszudrücken:

° der Verstorbene: ein Mann, 41, interniert seit dem 29. April im Hospital IMSS-Oportunidades

° 5 Personen erlagen in Oaxaca während dieses Gesundheitsnnotfalls bisher ihren Krankheiten, nur einer davon wurde laboratorisch als mit dem neuen Virus infiziert nachgewiesen

° Seit dem 18. April 2009 wurden in Oaxaca 74 Fälle mit auf die Human Influenza 2009 H1N1 deutenden Symptomen gezählt

° 35 Patienten liegen momentan noch mit diesen Symptomen in verschiedenen Krankenhäusern, 6 davon in Lebensgefahr, 3 in delikatem Zustand und 26 dieser Fälle werden als stabil bezeichnet

Lahm gelegt - und das Geräusch im Dunkeln

Was für ein Futter für die Gerüchteköche!
Ein Teil der der Stadt Aguascalientes lag vorhin im Dunkeln!
Aber so richtig!
Ein echter Apagón!
Naja, und wenn in Aguascalientes einmal selbst die Ampeln ausfallen, dann lassen die Sirenen und der Polizeihubschrauber nicht lange auf sich warten.
Genauere Informationen über die Ursachen habe ich noch nicht, aber die dürften ja eh kaum jemanden interessieren.

Viel interessanter ist das Geräusch im Dunkeln!

Ihr kennt diese Regel zum Energiesparen, die da besagt, dass man nur Licht in dem Zimmer eingeschaltet haben sollte, in dem man sich gerade befindet (und selbstverständlich nur, wenn künstliches Licht wirklich notwendig ist)?
Wie kann man diese Regel am besten in die Tat umsetzen?
Ist doch klar: In dem man nur ein Licht hat.
Das man hin- und hertransportieren muss.
In Form einer Kerze zum Beispiel.

Ganz so extrem war es nicht, aber nehmen wir diesen Fall einmal zum besseren Verständnis an.
Aufgrund der Lichtverhältnisse richten wir es uns so ein, dass wir Maximilian und Niklas zusammen baden/duschen. Maximilian verlässt die Dusche als erster, wird bettfertig gemacht, worum sich der cabronsito kümmert, während die cabronsita noch mit Niklas beschäftigt ist.
Einmal im Bettchen, will Max sein Fläschchen, von dem die Ärzte, zumindest die, die für Zähne verantwortlich sind, schon lange abraten; was aber wiederum in vereinten Bemühungen von Eltern, KiTa und Therapiezentrum bisher nicht in die Tat umgesetzt werden konnte.

Max nimmt ungefähr 3 Tropfen von seinem Fläschchen - er ist echt müde - und dreht sich auf den Bauch. Typisches Signal für: "Okay, ich hab genug."
Cabronsito lässt das Fläschchen fallen, wo es gerade ist, denn in diesem Moment kommt Niklas dazu, mittlerweile fertig geduscht, und verlangt nach Aufmerksamkeit. Die er auch bekommt.

Von Papi mit Grimassen und Spielen abgetrocknet-und-eingecremt-und-pyjama-angezogen-zu-werden-und-bekommen ist doch viel interessanter, als das allein zu tun, oder?! Vor allem bei so trügerischem Licht! (= die Hälfte der Begeisterung lässt sich mit der Angst vor der Dunkelheit begründen)

Aber plötzlich:

"Papi, was ist das????!!!!!!"

Papi hört es auch.

"grck ... glmpf ... grckkk"

Nach einer schnellen Orientierung stellt sich heraus, dass das Geräusch aus Maximilians Bettchen kommt. Also wird der cabronsita, die sich aus Gründen der eigenen und persönlichen und in diesen Tagen besonders empfehlenswerten Hygiene noch in der Badeabteilung der Höhle befindet, schnell das eine und einzige Licht entführt.

Vorsichtiges Annähern an das Max-Bettchen.
Niklas hinter Papis Rücken - die Finger in Papis Rücken gekrallt .... flackernde Schatten .... und ....

Dann sehen Niklas und Papi ihn dort liegen, den Max, mit dem Fläschchen IN DEN HÄNDEN, und daraus trinken und trinken und grcksen und glmpfen ....
Max ganz allein!!!


Was Papi in seiner Überzeugung bestätigt, dass er wieder einmal etwas falsch gemacht hat und sich somit wieder einmal schuldig fühlt. Denn der kleine Max ist schon seit langer Zeit in der Lage, sein Fläschchen allein zu halten. Nur haben Mami und Papi es nicht geschafft, ihm beizubringen aka einzutrichtern aka einzubleuen, dies auch wirklich zu tun.

Trotzdem - wenn dies jetzt bei Max zur Gewohnheit werden sollte, wäre ein riesiger weiterer wichtiger Schritt getan.

Human Influenza 2009 H1N1: Positive Tendenz hält an

Ein Hinweis hierfür ist, dass jetzt auch aus den USA immer mehr Stimmen von Fachleuten kommen, die das Mortalitätsrisiko (bei korrekter Behandlung) für relativ gering halten.
Und die Wissenschaftler arbeiten jetzt nicht mehr anhand von Vermutungen und verwirrenden Zahlen der Verbreitung und der Todesfälle, sondern mittlerweile wurde ihnen von der WHO die genetische Struktur des neuen Virus mitgeteilt und es liegen die ersten klaren wissenschaftlich fundierten Begründungen für ihre Annahmen anhand chemischer und medizinischer Details vor.

Ein weiterer erfreulicher Punkt und Hinweis für die positive Tendenz ist, dass aus Mexiko weiterhin keine neuen Todesfälle gemeldet wurden [Stand: 20 Uhr Ortszeit am Donnerstag 30. April], die auf den neuen Virus zurückzuführen sind.

Gesundheitssektretär José Ángel Córdova brachte in seiner Pressekonferenz am Abend ein wenig Klarheit (oder versuchte es wenigstens) in die Angelegenheit der "laboratorisch bestätigten Fälle":

- bisher wurden 679 Laborproben auf den neuen Virus durchgeführt
- davon fielen bisher 312 positiv aus
- von diesen 312 Fällen geht es 300 Patienten/Ex-Patienten gut
- 12 dieser 312 Fälle endeten tödlich

Weiterhin hat man bisher 77 Familien besucht.
Familien von Verstorbenen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie am neuen Virus gestorben sein.
Diese Besuche dienen der Überwachung der möglichen Ansteckung und die bisher besuchten Familien befinden sich in: DF, Edomex, Oaxaca, Aguascalientes, Guerrero, Nuevo León und Tamaulipas.
Bei dieser Überprüfung wurden 2 positive Influenza A - Fälle festgestellt, die sich jetzt in genauerer Untersuchung und Behandlung in Hospitals des Edomex befinden, einer im IMSS, der andere im ISSSTE.

Quelle: Reforma

Persönlich möchte ich noch anmerken, da ich die Pressekonferenz gesehen habe, dass Córdova hinsichtlich zweier sich anscheinend hartnäckig haltender Gerüchte in Medienkreisen befragt wurde: Eine Französin (in Mexiko) und ein mexikanischer Arzt, die laut diesem Gerücht vom Virus infiziert sein sollen. Córdova verneinte beides.

 
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