Mittlerweile wissen wir, warum wir den Termin im Krankenhaus so schnell und plötzlich bekommen haben.
Trinity!
Gleich drei Leute waren es, die einer eingeschüchterten Schalterdame gegenüber standen und mit vollem Einsatz argumentierten.
Und sie hatten dreierlei Argumente.
Nr. 1: Wir lassen uns nicht abwimmeln!
Nr. 2: Und schon gar nicht lassen wir uns abwimmeln!
Nr. 3: Das Schreiben des Klinikdirektors hier in Aguascalientes war an den Direktor des entsprechenden Tochterhospitals ("La Raza" ist ein Komplex mit vielen kleinen Krankenhäusern) gerichtet.
Dementsprechend wurden Verhandlungen mit besagtem Direktor verlangt und auch durchgesetzt. Und dieser wiederum leistete keinen nennenswerten Widerstand mehr.
Danke für den Einsatz!
Die notwendigen Untersuchungen sind mittlerweile abgeschlossen. Max hat erneut Superheldpotential an den Tag gelegt, denn es kullerte nicht eine Träne bei der Blutabnahme. Und es war eine tropfenweise Blutabnahme, die eine halbe Stunde dauerte!
Nun hoffen wir, dass der Operation und einem baldigen Termin dafür nichts mehr im Wege steht.
PS: An alle, die sich auf verschiedenen Wegen angeboten haben, uns Unterkunft während des Aufenthalts in der großen Stadt zu gewähren, sei Dank gesagt!!!! Da wir Familie in Mexiko-Stadt haben, kriechen wir natürlich dort unter. Aber wenn die OP dann stattfindet und die Umstände es erlauben, soll natürlich auf jeden Fall ein Treffen drin sein!
Donnerstag, 23. April 2009
Nicht immer verderben viele Köche den Brei - und aller guten Dinge sind sowieso 3
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Mittwoch, 22. April 2009
Eins Komma Fünf Tage
Überraschend - und medio Chaos erzeugend - wurde uns gerade eben der Termin für Maximilians Voruntersuchung im Hospital La Raza mitgeteilt.
Unabhängig von allem, was man uns sagte (vor Ort 6 Wochen, vía IMSS Aguascalientes 3 Monate) ist der Termin: ÜBERMORGEN!
Das bedeutet aber nicht, dass wir zwei Tage Zeit haben, denn es ist jetzt Mittwoch Abend und der Termin ist Freitag früh um 9 Uhr. Und von Aguascalientes in die große Stadt fährt man nicht mit dem Taxi, sondern etwa 6 Stunden mit dem Bus.
Gerade jetzt spricht die cabronsita per Telefon wieder mit irgendjemandem, um ihm/ihr die Neuigkeit mitzuteilen. Immer noch mit derselben Begeisterung in der Stimme.
Eigentlich hat sie gar keine Zeit, um das Telefon zu beantworten. Denn es gilt einiges vorzubereiten.
So zum Beispiel einige Untersuchungen, die so kurz wie möglich vor besagtem Termin gemacht werden sollten. Also morgen stattfinden müssen. Aber so, dass auch die Resultate morgen noch erhältlich sind. Bevor sie sich abends in den Bus nach Mexiko-Stadt setzt.
Arbeit, Papiere, die Fahrt an sich, Klamotten und und ... und - all das muss also morgen organisiert werden.
Und mein Auto steht immer noch in der Pension.
Macht alles nichts!
Denn nur eine Sache ist wichtig:
PS: An diejenigen, die ein Anrecht haben, solche Dinge zuerst zu erfahren - die Information kam wirklich gerade erst hier an! Und es ist jetzt zu spät, Euch anzurufen. Also tue ich das morgen. Mitten im Chaos.
Labels: Down-Syndrom, krank, Maximilian, Medizin, Mexiko
Die Ryan Air Steuer - Jetzt kommt´s dicke für Dicke
Die scheinen das wirklich ernst zu meinen!
Mittlerweile ist Billigflieger Ryan Air dazu übergegangen, seine Kunden (oder auch nicht Kunden) darüber abstimmen zu lassen, wie übergewichtige Passagiere bestraft sprich zur Kasse gebeten werden sollen.
Und wenn man sich einmal anschaut, was fuer feine Berechnungsmethoden man sich da ausgedacht hat!
Ein klarer Fall von Diskriminierung.
Hoffentlich heißt der neue Slogan dann bald:
"Ryan Air fliegt jetzt leer!"
Und wenn Stephen McNamara von Ryan Air glaubt:
"These charges, if introduced might also act as an incentive to some of our very large passengers to lose a little weight and hopefully feel a little lighter and healthier.", dann ist die Grundidee sicherlich lobenswert, die Realität allerdings dürfte viele, viele zu befördernde Kilo - extra oder nicht - an Ryan Air vorbeiführen.
Vor allem, wenn McNamara im selben Atemzug zugibt, dass es die Dicken sind, auf deren Schultern bzw. in deren Portemonnaie man die erhoffte Flugpreisreduzierung für alle anderen Kunden abladen will. ("The revenues from any such fat tax will be used to lower the airfares for all Ryanair passengers yet further")
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Sonntag, 19. April 2009
Wo die Torte hingehört und ein Kick
6 Jahre alt!
Nicht zu fassen!
Als Geschenke gab es hauptsächlich eine Campingausrüstung ganz für ihn allein.
Und so spät es gestern wurde - heute früh ging es zeitig aus den Federn, denn ein Kung Fu - Turnier stand an, von dem Niklas eine Medaille mit nach Hause brachte.
Glückwunsch!
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Freitag, 17. April 2009
Schuldig!
Es ist schon ein kleines Drama.
Mein Auto steht immer noch in der "Pension", wie sie liebevoll genannt wird.
In der Pension vor den Toren der Stadt, mitten in der Wüste. Wörtlich gemeint. Dementsprechend sieht das Auto aus.
Die Versicherungen werden sich nicht einig über die Schuld. Also entscheidet die Justiz. Das dauert. Solange bleiben beide Autos in der Pension. Diese Nobelunterkunft muss ich übrigens doch selbst bezahlen. Glück im Unglück: Momentan haben die dort einen Rabatt von sage und schreibe 90%, das heißt, ich werde um die 50 Peso (etwa 2 Euro 50) bezahlen müssen, wenn ich das Auto hoffentlich in einer Woche dort herausbekomme und es endlich reparieren lassen kann.
Was Unfälle anbelangt, ist das Erste, was einem eingetrichtert wird: Nie die Schuld zugeben, egal, wie eindeutig sie sein mag!
Ich beginne, an der Richtigkeit dieser Devise zu zweifeln, zumindest in bestimmten Fällen. Wenn ich es richtig verstehe, hat die Beantwortung der Frage "Schuld oder Unschuld ... äähhh Nichtschuld?" keinerlei Einfluss auf momentane oder zukünftige Kosten oder Leistungen meiner Versicherung. Hätte ich von vornherein gesagt (der Staatsgewalt gegenüber): "Das geht auf meine Kappe.", dann hätte ich mein Auto längst wieder. Jetzt geht das nicht mehr, denn ausschlaggebend ist das Protokoll der Polizei und auf dessen Basis kämpft meine Versicherung. Während mein Auto in der Wüste steht.
Dumm gelaufen.
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