Samstag, 2. August 2008

Nazis, Neonazis und Rassisten in Spanien?

Der international bekannteste Fall in letzter Zeit war sicherlich die verbal-mimische Attacke auf Lewis Hamilton. Verschleiert hinter "Racheakten" wegen seines angeblichen Fehlverhaltens gegenüber Spaniens Formel 1- Pilot Fernando Alonso und als solche "gerechtfertigt".
Was aber ist das hier?:



Ein Angriff auf ein Mädchen aus Ecuador. Selbst der Begleittext bei demjenigen, dessen Version dieses Videos ich hier zeige, lässt mir einen kalten Schauer über den Rücken jagen:
"Que no se quejen los ecuatorianos, pues mas salvajes son ellos que quemaron vivos a dos colombianos en la frontera entre colombia y ecuador.
"


Und was mit der folgenden Sache?
Wieder ein Mädchen aus Ecuador als Opfer:



Dazu gibt´s dank der Aufmerksamkeit der spanischen Medien sogar noch eine "Erklärung" des Idioten. Kaum zu glauben!!! :



GEMA, WAS IST DA LOS BEI EUCH???!!!!!!

5 Kommentare:

Gema hat gesagt…

Keiner Ahnung was da los ist. Ich weiß nur, dass seit ich in Deutschland wohne allein in Madrid 2 Millionen mehr Menschen wohnen, die aus dem Ausland kommen, die meisten aus Südamerika, Rumänien, Polen, China und Russland, die Meisten versuchen dort ihre Glück und suchen eine Arbeit um ihre Familien zu ernähren aber viele andere nehmen den kürzesten Weg um Geld zu verdienen und entscheiden sich lieber für das Verbrechen, deswegen denke ich, dass die "Rassistenanteil" gestiegen ist, es gibt mehr Spanier ohne Job (diese "Ausländer" arbeiten für fast gar nichts), die Kriminalitätsquote ist auch sehr gestiegen (man hört und liest immer wieder in "El Mundo" von Rumänen-, Chinese- und Russenmafia). Dann kommt noch dazu, das täglich Schiffe, die so gennante "Pateras", aus Afrika in den spanischen Küsten landen mit Leute die Asyl beantragen wollen... Glaub mir, wenn du wieder nach Madrid fahren würdest, würdest du die Stadt nicht mehr erkennen...

LG
Gema

No Ghosts Here hat gesagt…

Danke fuer die ausfuehrliche Aufklaerung Gema. Diese Zustaende entschuldigen zwar sicherlich nichts, helfen aber vielleicht ein wenig zu erklaeren.
Ich war einfach etwas ueberrascht.
Aus Deutschland kennen wr solche Vorfaelle ja zur Genuege, aber dass es bei Euch auch sozial so kocht, war mir neu.

(Hast Du gesehen? - ich hab den "Schwaechling" rausgenommen. Hat sich gerade eben auch gar nicht soooo schlecht qualifiziert mit Platz 7 in der Startaufstellung.)

gema hat gesagt…

Es ist wirklich unglaublich, wie Spanien sich im Bezug dieses Thema entwickelt hat, so was kannte ich dort nicht. Jetzt kann man in www.elmundo.es fast täglich so was lesen. Die Südamerikaner kommen seit Jahren nach Spanien (die meisten kommen aus Ecuador) weil sie Spanisch können und hoffen damit schnell einen Job zu finden. Die meisten Männer arbeiten auf Baustellen und die Frauen als Nannys oder als Putzfrauen. Viele davon haben keine Ausbildung oder haben irgendwann was gelernt. Ich finde überhaupt nicht schlimm, dass sie Spanien als Wohnsitz ausgewählt haben, im Gegenteil, ich bin auch ein Auswanderer. Was mich aber wütend macht ist, das viele davon das ganze Leben nur schlecht über Spanien gesprochen haben, du weißt schon über Columbus, etc. und jetzt weil sie schnell eine Aufenthaltsgenehmigung kriegen ist Spanien das Beste, was den passieren könnte...Ich habe einige davon kennengelernt, die damals nur beruflich dort waren und du hättest sie hören müssen...die böse Spanier, die vor 516 Jahre so viel Mist gebaut hat... UNGLAUBLICH! Trotzdem kann man solche Vorfälle nicht damit entschuldigen aber wie du sagst, so was passiert auch in Deutschland und überall, LEIDER.
LG
Gema

No Ghosts Here hat gesagt…

Auch in Mexiko, uebrigens.
Weiter im Norden werden die Mexikaner oftmals unwuerdig behandelt und angesehen. Die Mexkaner treiben dasselbe Spielchen mit Leuten, die weiter aus dem Sueden kommen und entweder weiter in die USA wollen oder in Mexiko - wo es ihnen oekonomisch meist immer noch besser geht, als Hause - eine (oft illegale) Beschaeftigung suchen.

Ganz neu ist das Thema aber nicht bei Euch, denn ich kann mich gerade an eine Situation erinnern - ich bin allerdings nicht mehr sicher ob in Madrid oder Campoamor (ich glaube zweites) - als Du mich in einem Park oder so auf die Kindermaedchen aufmerksam machtest und mir erzaehltest, dass die meisten von ihnen aus Amerika kaemen.

Nun hat die Anzahl dieser Leute also das sozial Vertraegliche auch in Spanien ueberschritten und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. Kriminelle und Parasiten inklusive.
Schlimm!

Na, ich muss gleich erstmal los, Enkel Nr. 11 meiner Schwiegermutter auf dieser Welt zu begruessen. Etwas heikle psychologische Situation, denn die Mutter (Frau eines Bruders der cabronsita) hat das letzte Baby waehrend der Schwangerschaft verloren. Seit 6 Stunden ist sie nun im Hospital.
Daumen druecken!!!!!!

Hollito hat gesagt…

"Aus Deutschland kennen wr solche Vorfaelle ja zur Genuege, aber dass es bei Euch auch sozial so kocht, war mir neu."

Ähm...moment mal. Ich bin bestimmt kein Rassist oder Nazi, aber das, was da "hochkocht", ist das gleiche, was hier in D passiert...

Hier in D wurde jahrzehntelang keine vernünftige Einwanderungspolitik betrieben, so daß eben auch jede Menge "Schrott" ins Land kam. Probleme, die daraus entstanden, wurden und werden unter den Teppich gekehrt und/oder von irgendwelchen Multikulti Träumern verharmlost oder abgestritten.
Schon vor zwei Jahren schrieb ich im "Spiegel Online" Forum darüber, daß es sogar hier in der Provinz "No-Go Areas" gibt, in die man sich als "Einheimischer" besser nicht begibt. Eins davon ist nur ein paar Kilometer entfernt, amd Rande einer Kleinstadt.
Das waren *keine* Hasstiraden, sondern nüchterne Tatsachen, die ich aus erster Hand von Bekannten, die bei der Feuerwehr/dem Rettungsdienst arbeiten, erfahren habe.
Alle diese Beiträge wurden nicht veröffentlicht, also von der Spiegel-Forenleitung zensiert!
Und wenn meine Frau zum wiederholten Male davon berichtete, daß im Zug ein paar halbwüchsige Türken die Fahrgäste belästigt und mit Messern rumgefuchtelt haben, kann man ihr wohl kaum "Ausländerhaß" oder "Rassismus" vorwerfen, oder?
Anderes Beispiel: Eine gute Freundin von mir, deren Eltern aus Holland kommen (sie ist aber hier geboren), arbeitet in einem Kindergarten. Sie sagt, daß es mehr und mehr Probleme gibt, weil immer mehr Kinder (ausnahmslos muslimischen Glaubens) in den Kindergarten kommen, die kein Wort deutsch sprechen!
Wundert sich da noch jemand, wenn es hinterher noch nicht mal für die Hauptschule reicht? Da ist HartzIV oder eine kriminelle Karriere schon so gut wie sicher...und dann stellt sich wieder jemand a la Claudia Roth vor die Kameras und beklagt bitterlich die "Benachteiligung" der "Bürger mit Migrationshintergrund"...
Meine Schwester hat in den 80er/90er Jahren in Berlin gewohnt, in Neukölln. Ich hab sie da oft besucht, war ne tolle Gegend, ich habe auch nie irgendwelche Probleme gehabt. Bin wirlich überall dort zu Fuß rumgelaufen, die Spiegelreflex um den Hals. Heute ist genau diese Ecke ein "No-Go Area", in dem man sich als "normaler Deutscher" besser nicht blicken lässt...

Zum Thema Spanien: Wir waren vor einigen Jahren mal für ein verlängertes Wochenende in Barcelona. Alle unserer Freunde, die wir da trafen, warnten uns -unabhängig voneinander- vor den Afrikanern, die überall rumhängen und wohl nicht nur einmal durch Diebstahl und Überfälle aufgefallen sind. Waren das alles Rassisten?

Sorry für den langen Eintrag, aber mir geht so langsam der Hut hoch, wenn ich sehe, wie überall die Probleme, die durch unkontrollierte Einwanderung enstehen, von der Politik ignoriert oder geleugnet werden. Jeder (angebliche oder echte) Neonazi-Vorfall hier in D wird extrem hochgejubelt, während die Vorfälle, die mit Immigranten zu tun haben, möglichst verschwiegen oder "klein gehalten" werden.
Die "Multikulti-Fans", die schon entsetzt aufschreien, wenn potentielle Einwanderer einen lächerlich einfachen Test absolvieren sollen, könnten sich ja z.B. mal angucken, wie "einfach" es ist, legal nach MX einzuwandern...

 
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