Dienstag, 29. September 2009

50 Dinge, von denen jeder wissen sollte, wie man sie tut

Marc von "Marc and Angel Hack Life" (Practical Tips for Productive Living) hat schon vor über einem Jahr einen bemerkenswerten Artikel verfasst, der Verbreitung verdient.
In 50 Themen hat Marc zusammengefasst, was er für die grundlegendsten Dinge hält, die man im Leben wissen bzw. können sollte. Mal ernsthaft (How to hold a baby safely), mal augenzwinkernd (How to detect bullshit) und dabei trotzdem mit viel Sinn und Verstand.
In jedem der 50 Themen sind mehrere Artikel anderer Autoren verlinkt - jeder einzelne ein kleines Meisterwerk.

Voraussetzungen zum erfolgreichen Lesen:
° Englischkenntnisse
° Etwa ein halbes Jahr Zeit, um jeden Tag einen der meist ausführlichen Beiträge zu lesen (manchmal sind es aber auch "nur" Videos)

Und damit kann es losgehen:

50 Things Everyone Should Know
How To Do



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Google Wave macht erste Wellen

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Google Wave ist heute gestartet und alle Welt spricht von großartigen Dingen (u.a. Twitter Trending Topics Platz 2). Worum geht es nun aber wirklich bei Wave? 100.000 Testpersonen sind nicht aussagekräftig genug. Vielleicht kann folgendes Video ein klein wenig helfen, einen ersten Überblick zu geben:




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Montag, 28. September 2009

Ein Beweisfoto, ein Glückwunsch und die tollste Videoantwort aller Zeiten

Ein Beweisfoto, ein Glückwunsch und die tollste Videoantwort aller Zeiten, Bilderraetsel, Cult on You Tube, Down-Syndrom, Fotos, Maximilian, Musik, Musikvideo, Video, Werbung,

Was könnte dieses Foto beweisen?
Dass ich allein bin im Moment?
Weil Maximilian zur Nachuntersuchung in Mexiko-Stadt ist?
Und das Foto gestern mitten in der Nacht kurz vor der Abfahrt aufgenommen wurde?
Das ist zwar alles korrekt, aber das Foto beweist etwas anderes. Kommt jemand drauf?

Der Glueckwunsch gilt den Celebrities on Twitter, die seit wenigen Momenten nun bereits 50 twitternde und tweetende Prominente in ihren Listen führen. Bravo! Es sollen 1000 werden.

Und sowohl die bewiesene Sache in Punkt 1 und der tolle Fortschritt in Punkt 2 veranlassen mich, meine gute Laune mitzuteilen:
>>> LIPDUB - die geilste Videoantwort aller Zeiten! <<<

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Sonntag, 27. September 2009

Pablo Pineda - Schauspieler mit Down-Syndrom - gewinnt die Silberne Muschel beim Filmfestival in San Sebastian ("Yo, también")

Dank an Gema

Aus erster Hand:
DONOSTIA ZINEMALDIA FESTIVAL DE SAN SEBASTIAN

Der Kurier schreibt:

Für seine außergewöhnlich gute schauspielerische Leistung in "Yo, también" (Ich, auch) wurde der Spanier Pablo Pineda als "bester Darsteller" mit der "Silbernen Muschel" ausgezeichnet. Außergewöhnlich ist seine Darstellung vor allem auch deswegen, weil er unter dem Down Syndrom leidet. In dem Streifen der Regisseure Alvaro Pastor und Antonio Naharro spielt er Daniel, einen 34-jährigen Sevillaner, der trotz seines Down Syndroms einen Universitätsabschluss macht und von seinen Mitmenschen nicht als "anders", sondern als "speziell" wahrgenommen werden möchte. Sein Kampf um eine "normale" Freundin und einen "normalen" Job ist allerdings nicht einfach. Der Preis als "beste Darstellerin" ging an Pinedas Filmpartnerin Lola Duenas.

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Pablo Pineda Silberne Muschel Filmfestival San Sebastian 2009

El Mundo schreibt:

En 1999, Pablo Pineda se convirtió en el primer europeo con síndrome de Down que conseguía un título universitario. EL sábado logró un nuevo hito en la historia de las personas con discapacidad al ganar la Concha de Plata al mejor actor del Festival de Cine de San Sebastián por su interpretación en la película 'Yo, también'. Por primera vez, una persona con trisomía del cromosoma 21 alcanza el galardón en el certamen donostiarra, un premio que se ha visto ratificado con la Concha de Plata a la mejor actriz para su compañera de reparto, Lola Dueñas.
>> weiterlesen

Video Trailer "Yo, también"


Variety schreibt zum Film:

An absorbing and at times moving look at life for someone with Down syndrome, "Me, Too" focuses on a man who has DS and seeks the love of a woman who doesn't. The two fine central perfs hold interest throughout, keeping at bay side issues that continually threaten to swamp the drama. The helmers avoid turning the pic into a feel-good schmaltzfest, shrewdly keeping things real in a sensitive crowdpleaser of impeccable intentions. Pic can expect good buzz and B.O. at home, with offshore interest likely to follow.
>> weiterlesen

Der internationale Kinostart des Films "Yo, también" (deutscher und englischer Titel wahrscheinlich: "Ich auch" [alternativ: "Ich ebenfalls"], "Me, too") ist bisher nicht bekannt. In Spanien kommt des Werk am 16. Oktober 2009 in die Kinos.


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Samstag, 26. September 2009

Taschentuch in der Nähe? - Außergewöhnlicher Pantene-Werbespot

Manchmal ist Werbung einfach nur das Tollste, was es gibt auf der Welt.
Ich erinnere hier an die Liebesgeste.
Dank an Alyssa Milano fürs Finden und Weitersagen.



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Nach 40 Jahren immer noch beeindruckend



"750 feet, coming down at 23 degrees . . . 700 feet, 21 down . . . 400 feet, down at nine. . . . Got the shadow out there . . . 75 feet, things looking good . . . lights on . . . picking up some dust . . . 30 feet, 2 1/2 down . . . faint shadow . . . four forward . . . drifting to the right a little . . . contact light . . . O.K. Engine stop."

"Houston. Tranquility Base here. Eagle has landed."

"That's one small step for a man, one giant leap for mankind."

Mondlandung, Fussabruck, Eagle, Apollo 11, Armstrong


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Freitag, 25. September 2009

Alejandro Sanz feat. Alicia Keys "Looking for Paradise" Video & Lyrics

Heute ist die Onlinepremiere des Videos "Looking for Paradise" von Alicia Keys und Alejandro Sanz. Irgendwie ist es immer noch aufregend, wenn uns solche Dinge von den Promis selbst mitgeteilt werden. Hier das Video und der Songtext (englisch/spanisch):




Lyrics "Looking for Paradise" by Alicia Keys & Alejandro Sanz

Everybody say oh oh oh oh

Driving in a fast car
Trying to get somewhere
Don´t know where I´m going
But i gotta get there

A veces me siento perdido
Inquieto, solo y confundido
Entonces me ato a las estrellas
Y al mundo entero le doy vueltas

I’m singing for somebody like you
Sorta like me baby
Yo canto para alguien como tú
Pon la oreja, nena
Oh oh oh oh

Estoy buscando ese momento
La música, que cuando llega
Me llena con su sentimiento
Con sentimiento, vida llena

Walking down the sideway
Looking for innocence
Trying to find my way
Trying to make some sense

Yo canto para alguien como tú
Sólo como tú, baby
I’m singing for somebody like you
What about you

I’m singing for someone
Someone like you
Tú, dime a quién le cantas
‘Cause there’s something about you there
Speaks to my heart
Speaks to my soul

I’m singing for someone
Sorta like you
Yo canto para alguien
Someone like you, someone like me
Sólo como tú, oh, my sister
Todo el mundo va buscando ese lugar
Looking for paradise
Oh oh oh oh

A ese corazón herido
La música le da sentido
Te damos con la voz tus alas
Le damos a tus pies camino

Oh is anybody out there
Feel like i feel
Trying to find a better way
So we can heal

I’m singing for somebody like you
Sorta like me baby
Yo canto para alguien como tú
Sólo como tú
What about you?
Yo canto para ti
I’m singing for someone
Yo canto para alguien
‘Cause there’s something about you there
Speaks to my heart
Speaks to my soul

Thanks to Let´s sing it

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Dienstag, 22. September 2009

Robo.to getestet - Wie funktioniert es? Einfach erklärt, simple Anleitung

Gestern noch ließ ich andere Leute Auskunft über robo.to geben; heute habe ich es selbst getestet.

Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Leute bei dem Fremdwortschlamassel in den Erklärungen die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Wenn das Ganze dann auch noch auf Englisch ist, geben sicherlich so einige auf. Hier also der Versuch, das Grundlegende ganz simpel zu erklären.

“We already know what I’m doing, but what does that look like?” (Wir wissen bereits, was ich tue, aber wie sieht das aus?) - lautet eines der Mottos von robo.to. Diese Worte beziehen sich auf die aktuell sehr beliebten so genannten Mikroblogs und deren Plattformen, wie zum Beispiel Twitter, wo man zwar letztendlich auch "bloggt", aber auf sehr kurze Nachrichten beschränkt ist. Ursprünglich dazu gedacht (und auch oft so genutzt), der Welt mitzuteilen, was man gerade tut.

Und robo.to möchte diese Entwicklung nun erweitern, indem sie mit Hilfe von Mini-Videos eine Art Avatar, welches die jeweilige Laune bzw. das Aussehen des Nutzers zeigt, erstellt. Was also bedeutet, um der Sache in diesem Sinn gerecht zu werden, dass man recht häufig neue Mini-Videos hochlädt.

Dies wiederum hat mit technischen Voraussetzungen zu tun, denn für viele Leute bedeutet "Video hochladen" eine anstrengende und nervenaufreibende Angelegenheit. Aber man lernt mit der Zeit und wie so oft am besten einfach durch Probieren.

Der eigentliche Unterschied zu herkömmlichen Avataren besteht bei robo.to darin, dass es sich um richtige Videos handelt, die per "embed" in Webseiten eingebaut werden können. Die Größe, Rahmenstärke und Rahmenfarbe sind anpassbar.

Was muss ich nun also tun, wenn ich ein solches Video auf meiner Webseite (siehe Maximilian oben links) einbauen möchte?

Es ist eigentlich ganz einfach.

1) Man meldet sich bei robo.to an.
Es handelt sich um eine sehr simple und angenehm schnelle Anmeldung mit Bestätigung per e-mail. Wenn beim Anmelden irgendwie nichts passiert, dann ist mit dem Benutzernamen etwas nicht in Ordnung --- einfach einen anderen wählen.

2) Wenn der account einmal vía e-mail bestätigt ist, kann man sich mit dem gewählten Nutzernamen und Passwort einloggen.
Bisher gibt es dann oben links nur 3 Schaltflächen. "Robo.to" (home), "Benutzername" und "Statusphere".
"Benutzername" ist selbstverständlich die, die uns interessiert. Alles andere können wir spaeter erforschen.

Robo.to getestet - Wie funktioniert es? Einfach erklärt, simple Anleitung, Video, Internet, Blogs, Blogger Tipps, robo.to

3) Wenn ich den Nutzernamen anklicke, erscheint ein Kamerafenster mit meinem Nutzernamen darüber.
Unter dem Kamerafenster wähle ich das einzige Kästchen an, welches mich interessiert: den "Uploader".
Wenn der einmal ausgewählt ist, erscheint ein weiteres Fenster mit einer e-mail-Adresse im oberen Teil. Das ist meine e-mail-Adresse bei robo.to, die meine Videos empfängt und verarbeitet (die Videos erscheinen bisher üblicherweise sofort). Es ist somit nicht zu empfehlen, diese e-mail-Adresse irgendwo zu veröffentlichen, denn jeder, der sie besitzt, könnte irgendwelche Videos an sie senden, die auch angezeigt werden würden.
Unter der e-mail-Adresse sollte im selben Fenster auf der linken Seite (unter "Videos") "robo.to" angeklickt sein. Falls nicht, muss ich das selbst tun.

Robo.to getestet - Wie funktioniert es? Einfach erklärt, simple Anleitung, Video, Internet, Blogs, Blogger Tipps, robo.to

4) Video hochladen: Jetzt brauche ich nur noch das Video, nicht länger als 4 Sekunden. Ich sende dieses als Anhang an die oben beschriebene e-mail-Adresse und damit sollte mein Video erst einmal online gehen. Möglicherweise ist in "meinem" Kamerafenster nichts zu sehen, wenn ich aber jetzt auf die Schaltfläche "Statusphere" gehe, dann sollte mein Video dort als eines der obersten gelistet sein.

5) In meine Webseite einbauen: Dazu gehe ich jetzt ins unterste Fenster auf "meiner" Seite und wähle "Share my Face". Den auf der sich öffnenden Seite angezeigten Code kopiere ich dann einfach auf meine Webseite. Sehr wahrscheinlich möchte ich vorher noch die Größe des auf meiner Webseite - z. Bsp. meinem Blog - angezeigten Videos korrigieren. Dazu klicke ich den blauen Schalter namens "Customize Badge" und ändere die Zahlen nach Lust und Laune.

Fertig!

Der Influenza-Filter filtert ganz schön heftig

"Filtro sanitario" nennen es die meisten Leute in Mexiko, was dafuer verantwortlich war, dass Niklas heute nicht in die Schule gelassen wurde.
Es hat wieder begonnen, seit gestern ist die so genannte Schweinegrippe wieder in aller Munde. Man erwartet die zweite große Welle.

Dementsprechend ließ der Filter, der nichts anderes bedeutet, als dass jedes Kind einzeln auf Anzeichen von Influenza geprüft wird, Niklas heute nicht durch seinen schmalen Ausgang, weil dieser in genau dem Moment der Filterung ein wenig hustete. Na prima!

Wahrscheinlich aber eine richtige Maßnahme, denn Grippesymptome zeigen sich - auch seit gestern - bei einer Menge Leute. Wenn ich die statistisch nicht relevanten Familienangehörigen und Freunde nehmen würde, deren Kinder heute nicht eingelassen wurden, müsste man von etwa 50% ausgehen.
Bei Aufwärtstrend würde die Schule schon bald geschlossen werden.

Niklas hat natürlich nichts und vergnügt sich seit heute früh bei meiner Schwiegermutter. Zumindest die Hausaufgaben haben wir besorgt und so wird er nicht allzu viel verlieren. Morgen sehen wir dann auf´s Neue, was passiert.

Montag, 21. September 2009

Autistischer Scott James singt bei X-Factor 2009 - MUST SEE!

Einbetten leider deaktiviert, also ein Klick weiter:

>>> Zum Video <<<

Mikroblogger aufgepasst: Robo.to ist da!!!

>>>Zu robo.to<<<

Siehe auch: Robo.to getestet - Wie funktioniert es? Einfach erklärt, simple Anleitung


Jakob Steinschaden schreibt im Kurier:

Vier Sekunden statt 140 Zeichen

In der Kürze liegt die Würze: Das nimmt sich nach dem Microblogging-Dienst Twitter die Webseite Robo.to zu Herzen und macht Microvideos.

Sie wissen schon gar nicht mehr, womit Sie ihre Status-Updates bei Facebook und Twitter füllen sollen? Wo doch ein Bild mehr sagen kann als tausend Worte (oder 140 Zeichen)? Dann surfen Sie heute auf die Robo.to, nehmen ein vier Sekunden kurzes Video auf verteilen es via Social Networks über das ganze Internet.

Denn Robo.to ist ein so genannter Microvideo-Dienst, der die Idee von Twitter, in wenigen Worten zu bloggen, in den visuellen Bereich überführt. Entweder mit einer Webcam oder einer Handy-Kamera filmt man sich selbst oder eine sehenswerte Begebenheit des täglichen Lebens, lädt den Clip über den Internet-Browser oder mobiles eMail bei Robo.to hoch und erzeugt in wenigen Klicks eine Video-Schleife. Diese wiederholt sich alle vier Sekunden und kann noch mit einem kurzen Text beschrieben werden. Das fertige Video kann jetzt über Verbindungs-Dienste auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder Flickr angezeigt werden.

Im Bereich "Statusphere" der Webseite kann man die Videos der anderen Robo.to-Nutzer nach Stichwörtern durchsuchen. Laut Anbeiter soll man so die Möglichkeit erhalten, einen Teil des Internet in Echtzeit durchsuchen zu können. In den meisten Fällen bekommt man eine Reihe von Online-Clips, die Menschen beim Grimasse-Schneiden vor der Webcam zeigen. Pro Stunde sollen laut Robo.to-Chef Rey Flemings mehrere Hundert der Mini-Videos neu dazukommen.

Avatar in Bewegung
Die Robo.to-Clips sind als Ersatz für so genannte Avatare gedacht. Diese persönlichen Logos, Symbole oder Bewegtbilder haben sich Millionen Internetnutzer gebastelt, um sich selbst in Chats oder Social Networks ein Online-Gesicht zu geben. Deswegen bieten die Robo.to-Videos auch keinen Ton, um nicht weiter zu stören.

Die Firma Particle mit Sitz in San Francisco hat Robo.to entwickelt. Finanziell unterstützt wird sie dabei übrigens von Pop-Sänger Justin Timberlake. Im Portfolio des vor einem Jahr gegründeten Start-ups finden sich noch andere Web-Applikationen wie "Pop", das helfen soll, persönliche Listen zu organisieren, oder "Crusher", über das man Party-Einladungen verschicken soll.


Und Jenna Wortham schreibt in der NYT

Microbloggers, Meet the Microvideo
By Jenna Wortham
There are just some things in life that are better with a visual accompaniment, like business presentations, cooking classes and a film theory seminar.



Robo.to screen shot.According to Ray Flemings, chief executive of Particle, status updates posted to Twitter and Facebook should be included on that list. His San Francisco company created a service called Robo.to that allows users to publish 4-second videos that act as visual status updates.

“We already know what I’m doing, but what does that look like?” he said.

The idea behind the platform is simple: In addition to the microvideos, which can be uploaded from a webcam or a mobile phone camera and pushed out via Facebook and Twitter with a few short lines of text, Robo.to is meant to be a digital calling card online or a hub that houses information about an individual’s identity on the Web. That’s what helps separate the service from other microvideo services like 12seconds.

Though the idea is more likely to resonate with Web-savvy users who broadcast every detail of their lives online than say, your mom, the service has won a modest following since it came out of private beta in August, attracting more than 100,000 new members. It doesn’t hurt that pop singer Justin Timberlake, one of the lead investors in the company, is also active on the site, posting multiple video updates daily.

But as Mr. Flemings puts it, “We aren’t trying to create the next big destination on the Web.”

Rather, the idea is to supplement the deluge of messages flowing through social networks, adding context and additional information which can occasionally get lost in the flood, he said.


For example, after the Kanye West outburst at the MTV Video Music Awards, responses flooded both Twitter and Facebook. But what did those responses look like?

To answer that type of question, the company is unveiling a new feature Monday called “TV Mode” that will allow users to watch all the videos associated with a particular keyword or hashtag. Mr. Flemings described it as a Twitter search, or Twitter’s trending topics, but with microvideos. He hopes that it will help users “watch the conversation unfold in a new way.”

Previously, users could only tune into the short video updates posted by a single user or by the entire community, dubbed the Statusphere, and not hone in on one particular topic.

Although currently the service is available for free, eventually, Mr. Flemings says, the company will consider rolling out paid premium accounts or partnering with companies and marketers who want to host branded contests.

“It’s still very early for us as a service,” he said. “But we’re hoping to introduce a whole new method of short-form video communication.”

Bleibt abzuwarten, ob robo.to eine aehnliche Entwicklung erfahren wird wie Twitter, Facebook & Co.

Ein Moment, in dem man nicht umhin kann, den deutschen Regulierungswahn als sinnvoll zu akzeptieren

Es geht hier nicht um Lappalien, mit denen man in Deutschland versucht, selbst die kleinste Ecke des Lebens der Bevölkerung zu ordnen und organisieren.
Es geht hier um den Vergleich mit Mexiko.
Es geht hier um grundlegende und wirklich wichtige Dinge, bei denen Leben und Gesundheit geschützt werden sollen.
Es geht um Verkehr.
Und es geht weniger darum, dass - oder eben nicht - Regeln existieren, sondern um die Realität, wie die Regeln eingehalten und Zuwiderhandlungen bestraft werden. Eine Langzeit-Erziehungsmaßnahme, die m.E. in Deutschland erfolgreich statt gefunden hat. In Mexiko nicht.

Gerade eben auf dem Weg zu Maximilians KiTa nähere ich mich einer kleinen Ampelkreuzung an einer Schnellstrasse. "Klein", weil dort fast nie jemand kreuzt.
Die Ampel wird rot, bevor ich ankomme, also lasse ich das Auto langsam ausrollen.
Ein Blick in den Rückspiegel befördert ein "Ohhh, ohhhh!" auf meine geistigen Lippen.

Da kommt ein Auto angejagt, welches keine Anzeichen von sich gibt, anhalten zu wollen. Der Platz zum Durchheizen ist da, denn es gibt eine Rechtsabbiegerspur, auf der kein Auto steht. Eine exklusive Rechtsabbiegerspur, der man nicht geradeaus folgen kann, weil man dann gegen Beton knallen würde. Man muss schon mitten auf der Kreuzung wieder links einschlagen, um auf die Geradeausspur zurückzugelangen.

Es ist eines dieser Autos, bei denen man annehmen kann, dass sie nicht versichert sind. Und ja, es hält nicht, sondern knallt auf dem beschriebenen Weg an mir vorbei. Die Ampel war weder dunkelgelb noch hellrot. Nein, sie war einfach nur rot.

Dumm nur, dass in diesem Moment doch jemand die Kreuzung kreuzte. Ein einsamer, verlorener Radfahrer. Von dem ich nicht weiß, ob er noch lebt, denn er wurde mehrere Meter durch die Luft gewirbelt. Das Letzte, was ich sah, war, dass der Wahnsinnsfahrer zumindest die Höflichkeit besaß, anzuhalten. Dann verließ die Szene meinen Rückspiegel, denn die Ampel war mittlerweile wieder grün.

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Sonntag, 20. September 2009

Maximilian Día de la Independencia / Unabhängigkeitstag Mexiko

Dieses Foto wurde in Maximilians KiTa gemacht und ist ein Scan. Leider stellt es nicht dar, wie toll Max wirklich aussah, denn er trug nicht mehr die Kleidung, in der ich ihn morgens abgeliefert hatte. Das Halstuch ist der klägliche Rest der folkloristischen "Verkleidung" - ich schreibe dies in Anführungszeichen, weil typisch traditionelle mexikanische Kleidung eigentlich keine "Verkleidung" sein sollte, denn Max ist Mexikaner. Ein Hinweis an Familie und Freunde: Ich habe das Foto in relativ hoher Qualität geladen (so gut das bei einem Scan eben geht), falls Ihr es ausdrucken oder entwickeln lassen wollt.

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Samstag, 19. September 2009

Winkers - Kult oder Schwachsinn?

Die Meinungen gehen auseinander, wenn von diesem Video die Rede ist. Die Bewegung eines menschlichen Hintern und der Oberschenkel ausgenutzt, um aufgemalte Dinge "sich bewegen" zu lassen. Seht einfach selbst:

Schießerei in U-Bahn Mexiko-Stadt (18. September 2009) Security Cam Video

Schießerei in U-Bahn Mexiko-Stadt (18. September 2009) Security Cam Video, Technik, Video, Ratten, Politik Mexiko, Mexiko,

Story Highlights

°Shooting took place at the Balderas station in central Mexico City
°Luis Felipe Hernandez Castillo, 38, had been writing graffiti
°When police tried to stop him he drew a gun and began firing
°Witnesses heard Hernandez Castillo yelling anti-government slogans

>>>Kompletter CNN-Artikel<<<

Freitag, 18. September 2009

Nachtrag zu Arnold Schwarzenegger und den Regency Court Apartments

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat sich die Situation in den Regency Court Apartmens heute vormittag persönlich angesehen und bestätigt, dass die behinderten Bewohner bleiben können:

Nachtrag zu Arnold Schwarzenegger und den Regency Court Apartments

Zumindest für Lily Hixon (Down-Syndrom) und ihre behinderten Mitbewohner IST Arnold Schwarzenegger ein Held

Die Story beginnt mit einem Artikel in der Los Angeles Times von heute, 17. September 2009, verfasst von Corina Knoll:

Monrovia complex tells disabled tenants to leave Apartments where many physically and developmentally disabled have lived for years were intended to be seniors-only, new management says. Those being told to go fear loss of precious independence.


Foto: Matt Fosbury and his wife, Laura, both developmentally disabled, have received a lease termination notice from Regency Court apartments in Monrovia. (Genaro Molina / Los Angeles Times / August 24, 2009)


Lily Hixon flung open her kitchen cupboards with pride. "Look," she said, doing a Vanna White impression as she gestured to boxes of cereal and crackers. "I like everything organized."

The one-bedroom Monrovia apartment decked out in Ikea has been Hixon's introduction to independent living, a privilege the 25-year-old born with Down syndrome still can't believe is hers. Built on an old rail yard, Regency Court Apartments is a quiet, mini-neighborhood of sage-green apartments and bungalows where Hixon greets neighbors with a wave.

But last month, she and about 20 other physically or developmentally disabled tenants, some of whom have lived in the affordable housing complex for more than a decade, were notified that their leases were being terminated.

The management firm that took over the facility two years ago told the tenants there had been a mistake and they never should have been allowed to move in. Regency Court, the letter said, was always meant to be a senior apartment community, and those under age 62 would have to leave. It offered a brief apology.

Located among a row of houses in a quiet neighborhood, Regency Court is close to bus lines, within walking distance of jobs that people with disabilities might land and accepts Section 8 housing vouchers. It seemed a perfect fit for people who want to live on their own but are susceptible to predators.

Parents of the disabled say part of the complex's allure is the symbiotic relationship between the senior and disabled communities where both move a little slower than the outside world and neither presents a threat.

"If we'd sat down years ago and tried to dream up this package, we wouldn't have gotten it half as good as this," said Hixon's father, Ken. "That's part of the parents' anguish right now -- that now we're back to zero. How do we replicate this?"

Upset and unsure of what to do, residents and family members contacted the Housing Rights Center, which has filed a complaint with the California Department of Fair Employment and Housing alleging discrimination based on age and disability.

Regency Court has failed to provide proof that its funding restricts the complex to seniors, said Michelle Uzeta of the Housing Rights Center.

"This is a complex that since it opened in 1995 has advertised to and served a disabled and senior client base," Uzeta said. "Even if they are supposed to be senior housing and have been acting inappropriately for the last 15 years, the answer would not be terminating everybody's residency."

Craig Diamond, an attorney who represents the owner and the management firm, said Regency Court is clearly defined as senior apartment housing, and a resolution in the matter will be determined by the state and county agencies that help fund the property. He declined to identify the agencies.

"Until I heard from the lawyer for the tenants, I had no clue as to the special circumstances surrounding these individuals," said Diamond, who wrote the lease termination letters. "It should also be said that the regulators, management and owners are working really hard to try to get this matter resolved."

Regency Court is owned by Star-Holdings of Illinois and managed by Professional Property Management, both of which are headquartered in Rockford, Ill.

Many of the residents at risk of being forced out are graduates of Taft College near Bakersfield, which has placed developmentally disabled graduates of its adult life skills program at Regency for 10 years.

"What's interesting is we talk about what gets you evicted in one of our class components," said Jeff Ross, director of student support services at Taft. "But these guys didn't trash their apartments. They paid their rent on time. They have done everything right. They graduated from high school, went to college to learn how to live independently, got a job. Then the rug started to be pulled out from underneath them."

Ross said that before the school's first students were placed at Regency Court, staff members verified that the complex accepted both senior citizens and disabled residents.

For Taft graduates Matt and Laura Fosbury, both 29, the upstairs apartment they share has been a newlywed nest. Framed photos of the two kissing and laughing cover the walls, and cards congratulating them on their recent one-year anniversary sit on the counter.

During the day, Matt works as a cart collector at Target and Laura clears tables at a hospital cafeteria. They take pleasure in simple things like making a dinner of enchiladas, balancing the family finances or going out for an ice cream shake. If the couple can't live at Regency Court, they worry they'll be forced to return to their families' homes and lose their independence.

"My dream was to have my own apartment, and that dream came true," Laura said. "I do not want to go back to living with my parents."

Some, like Frankie Mae Platt, don't even have that option. Platt won't turn 62 until next year and has been asked to leave.

Suffering from lupus and rheumatoid arthritis when she signed the lease 14 years ago, Platt is unable to work and worries that she won't be able to find safe, low-income housing in the area.

For the time being, Uzeta said Regency Court had verbally agreed to hold off on revoking the leases but offered nothing in writing. Until a decision is made, tenants worry about losing the home life they've created.

Hixon said an eviction would force her to leave the neighborhood and her job bagging groceries at a nearby market. But she said she's more concerned about losing neighbors who take time to understand a young woman whose facial expressions say what her sometimes garbled speech does not.

"Here I can go slow with words and take my time, and people around me understand," she said. "They're like my family."

corina.knoll@latimes.com
Copyright © 2009, The Los Angeles Times


So weit, so schlimm.
Gestoßen bin ich auf diesen Artikel überhaupt erst, weil ich Herrn Schwarzenegger bei Twitter verfolge.
Und dort kam eine schnelle Reaktion, immerhin die einzige heute - was belegt, wie wichtig ihm das Thema ist, die wahren Gründe einmal nicht hinterfragt.
Herrn Schwarzeneggers Twitter-Post Nr. 1 am heutigen Tag war folgender:

"Read this absurd story in LATimes: (Der oben kopierte Artikel). My mother-in-law fought so that people like Lily Hixon could live independently."

Und dann kam Artikel Nr. 2, etwa eine Stunde später:

"Thanks for your concern abt my last tweet. Just spoke to Star Holdings property mgmt and they will be letting the disabled residents stay."

Es geht so einfach, wenn die man die richtige Persönlichkeit als Fürsprecher hat.
Trotzdem muss eine solche erst einmal fürsprechen.
Von daher finde ich - trotz allem, was man Herrn Schwarzenegger an politischen Haltungen und Einstellungen vorwerfen mag: BRAVO für diese Einmischung!!!!!!

Donnerstag, 17. September 2009

Concierto de Ricky Martin en Torreón, México el 11 de Noviembre del 2009!!!!

El próximo 11 de noviembre, el artista internacional Ricky Martin, realizará una presentación en vivo en la anticipada inauguración del recinto deportivo Territorio Santos Modelo, TSM, en la ciudad de Torreón, Coahuila, México.

Martin, hará un alto en el proceso de grabación de su próxima producción discográfica, para formar parte de este importante evento. “Es un placer para mi ser parte de la inauguración del Estadio Territorio Santos Modelo. La música y el deporte se unen una vez más en mi carrera! Se que la vamos a pasar super bien,” expresó el intérprete el día de ayer.

El acto inaugural demostrará la capacidad del famoso complejo deportivo, educativo, social y cultural, para ser sede de no sólo eventos deportivos, sino también grandes espectáculos.

Una vez culminado el evento, Ricky Martin regresará al estudio para continuar trabajando en su nuevo álbum, cuyo lanzamiento mundial esta previsto para la primavera del 2010.

vía Celebridades en Twitter

Incredible, amazing, awesome, great Apple

Keine Szene wurde wiederholt in diesem Video!!!!
(Ausschnitte aus der Apple's Keynote address September 2009)


vía Alyssa Milano

Dolly Partons Zitat des Tages

"I'll never harden my heart, but I've toughened the muscles around it."
Dolly Parton vía Tweety Celebs

Montag, 14. September 2009

Der Marshmallow - Test ... Ohh, diese Versuchung!

Ein kleines, feines Versteckte-Kamera-Experiment. Viele Kinder, ein Marshmallow pro Kind. Die "Aufgabenstellung": - Du kannst ihn futtern oder du kannst warten, bis ich zurück bin.- ¡Lovely!

Oh, The Temptation from Steve V on Vimeo.

Sonntag, 13. September 2009

Eigentlich schade

Da war nun gestern der große Tag. Das Wetter spielte letztendlich mit und das Hauptereignis war (für uns): Maximilian durfte nach über einem Jahr endlich wieder in das Wasser eines Schwimmbeckens! (In der Zwischenzeit war es wegen der Infektionsgefahr aufgrund der offenen Darmausgänge an der Bauchdecke - Stichwort Colostomie - zu gefährlich.)
Und wie er es genossen hat!!!!
Und wie meine Kamera den Geist aufgegeben hat!!!

Katastrophen, Fotos, funny pics, Technik, Warum?, Maximilian, Medizin, krank,

Ich machte dann eine Menge Fotos mit einer anderen Cam, an die ich hoffentlich irgendwie heran komme. Denn ich glaube, es sind ein paar ganz gute Bilder dabei. Nicht nur von Max, denn es war ein tolles Fest da draußen auf dem rancho.

Mittwoch, 9. September 2009

Flugzeugentführung in Mexiko glimplich ausgegangen mit Youtube Video

Noch muss man abwarten, bis sich die Situation etwas beruhigt und verlässliche Nachrichten durchdringen. Denn zu viele Widersprüche schwirren im Moment durch die Medien, was die angebliche versuchte Entführung des Fluges Aeromexico 576 (Boeing 737) von Cancún nach Mexiko Stadt am heutigen 9. September 2009 anbelangt.
Erst waren es 3 Entführer, dann plötzlich nur einer. Jetzt gerade lauten die Nachrichten, die Eingreiftruppe hätte nach dem Stürmen des Flugzeugs 5 Personen festgenommen.
Eine Bombe ist an Bord - keine Bombe ist an Bord ... usw...
Angeblich stellte(n) der/die Entführer die Forderung, persönlich mit dem mexikanischen Präsidenten Calderón sprechen zu wollen.
Verletzt oder gar getötet ist anscheinend niemand worden.

Bleibt abzuwarten, was wirklich dahinter steckte.
Hier das erste Video:

Countdown World Down Syndrome Day 2010

Ich habe mir einmal einen Countdown, der (nur) die Tage bis zum Welt-Down-Syndrom-Tag 2010 herunter zählt, gebastelt; zu bewundern u.a. bei den neuen Down-Syndrom Blogs (oben rechts).
Sollte jemand am Script (Java) interessiert sein, bitte eine e-mail an die Adresse, die Ihr hier oben rechts unter "Kontakt" findet. Oder einfach einen Kommentar hinterlassen.

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Dies ist nur ein Image und zählt nicht!

This is just an image and doesn´t count!




If you´d like to use this Countdown ( >>> working example) on your website (it counts the days until WDSD 2010) please contact me. My e-mail-address is located at the top of the right navi on this page. Or just leave a comment.

Montag, 7. September 2009

Was ich tun würde, wenn ich ein Jahr Zeit und mehr als genug Geld hätte

Wer von uns hat sie nicht, diese Träume und Wünsche, von denen man manchmal sogar einen verwirklichen kann? Hier soll es darum gehen, was ich gern tun würde, wenn ich ein Jahr komplett frei hätte, sprich nichts tun müsste, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen und gleichzeitig die finanziellen Bedingungen so wären, dass ich nicht auf sie achten müsste. Teilweise geht es bei den folgend ausgeführten Dingen um die Familie und teilweise geht es darum, komplett ohne Familie zu sein. Ohne Frage muss man sich zwischen den einzelnen Punkten ein "oder" vorstellen, denn selbst die nötige freie Zeit und das nötige Kleingeld würden kein "und" erlauben. Die Reihenfolge entspricht nicht der Wertigkeit.

1. Vollzeittherapie für Maximilian

Ich bin überzeugt davon, dass Maximilian unendlich viel schneller in seiner Entwicklung voran kommen würde, wenn man sich noch intensiver mit ihm beschäftigte. Und es ist mein allergrößter Wunsch, Maximilian so gut wie nur möglich alles zu zeigen und beizubringen (oder zeigen und beizubringen lassen), was nur möglich ist. Und mittlerweile ist Max in einem Alter, in dem er das Therapiezentrum des Teletón komplett nutzen könnte, inkl. El Tanque (Schwimmbecken) und anderer Dinge. 5 Stunden pro Tag im Therapiezentrum, das waere genial. Die restlichen Stunden des Tages würden für Niklas und die Cabronsita - Max natürlich eingeschlossen - draufgehen.

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2. Ein Haus bauen

Und zwar ein Haus, das die meisten Leute als Hacienda-Stil kennen. Angefangen mit dem Aussuschen des Grundstücks irgendwo in schöner mexikanischer Gegend über das Bearbeiten des Grundstücks bis hin zum eigentlichen Hausbau alles, was ich kann, selbst gemacht. Bequem und wohnlich gepaart mit funktionell wären die Dinge, auf die ich wert legen würde. Mit viel grün, schön kühl, und der Pool darf natürlich auch nicht fehlen. Wäre ein Jahr genug Zeit dafuer?

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Foto: travelblog.org


3. Leute treffen

Eigentlich könnte ich diesen Punkt auch "Trinken" nennen, denn das wäre eine unvermeidliche Begleiterscheinung. All meine Familienangehörigen, Real-Life-Freunde und jede Menge anderer Leute, die gern kennen lernen würde. Ein Forumtreffen hier, ein Bloggertreffen da. Welch eine Vorstellung! Ein Bier unter der winterlichen Brücke in Georgien; ein Glas Wein im sommerlichen Garten in Deutschland mit all den Aromen, die die Natur dort bietet; ein eiskaltes Bier unter der sengenden Sonne Südafrikas; ein lauwarmes Bier an der Theke eines Pubs im herbstlichen und verregneten Schottland ...

4. Ein richtig gutes Buch schreiben

Ich glaube, das könnte ich, wenn ich den Kopf dafuer frei hätte. Ein vor geraumer Zeit unternommener Versuch eines Anfangs, der natürlich in der Schublade gelandet ist, bestätigt mir dies. Literatur zu schreiben ist etwas völlig anderes, als zu bloggen, man darf also nicht mein hiesiges Gekritzel zum Vergleich meiner Fähigkeiten zu Rate ziehen. Aber wie gesagt, der Kopf muss für ein solches Projekt frei sein, zumindest bei mir. Wenn immer schon der nächste Termin im Hinterkopf herum schwirrt und man alle anderen Alltagssorgen dazu addiert, wird das nichts. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Vielleicht gewinne ich ja einmal genug Geld im Lotto, welches ich nicht spiele, um mir ein freies Jahr gönnen zu können.

5. Ein Mehrzwecklokal eröffnen

Meine Traumvorstellung hiervon ist ein in dunklem Holz gehaltenes, urgemütliches und nicht zu großes Lokal, welches zu jeder Tageszeit etwas bietet. Vormittags ein kleines, aber feines Frühstücksbuffet. Mittags lädt das Ganze zum Speisen ein. Nachmittags wird´s zur Cafetería, am frühen Abend zur Kneipe und spaeter dann ist fiesta angesagt mit Tanzen bis in die Morgenstunden. Ein kleiner Biergarten sollte hinten dran hängen, bevorzugt an einem kleinen Fluss. Ein wenig abgetrennt sollte ein Billardraum mit Dartspiel vorhanden sein. Hach jaaaa .....

6. 365 Hilfsprojekte

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es kaum etwas Schöneres gibt, als anderen Leuten zu helfen. Vor allem Leuten, die sich selbst nicht helfen können. Und da ich selbst ziemlich anspruchslos bin - alles, was neben den alltäglichen Bedürfnissen über eine halbwegs sinnvolle Vorsorge für meine Kinder hinausgeht, sehe ich als Luxus an, den ich nicht brauche.
Da ich hier davon ausgehe, dass ich über materielle Voraussetzungen im Überfluss verfüge (in der Realität kämpfe ich aufgrund wie viele andere auch damit, finanziell gesehen den Alltag zu meistern und oft genug bin ich aufgrund unserer Bedingungen, die ich nicht als "besondere" bezeichnen möchte, nahe daran, dabei zu scheitern).
Jeden Tag einem bedürftigen Kind eine dringend benötigte Sache bescheren, das wäre doch etwas! In erster Linie natürlich (über-)lebensnotwendige Dinge. Also in erster Linie kranke Kinder oder Kinder, deren Leben oder Gesundheit durch Hunger, Krieg, Gewalt oder sonstige Ursachen bedroht ist.

7. Meine Familie genießen und meine Kinder erziehen

Dieser Punkt setzt voraus, dass wir alle 4 ein freies Jahr hätten. Keine Arbeit, keine Schule, kein Haushalt, kein nix. Nur das pure Leben. Ein paar Stichpunkte sollen verdeutlichen, dass dies nie langweilig werden würde (zumal es ja nach einem Jahr vorbei wäre): die Welt bereisen, Zelten, Kino, Konsole, Deutsch lernen, Park, Zelten, Angeln, Kino, Picknick, Strand, Spielplatz, Wald, Wiese, Fiesta, Museen, Wandern, Bergsteigen, Tauchen, Freibad, Segelboot, Fußballspiel, Basteln, Vögel beobachten, Zoo, Konzert, Reiten ...
365 Tage sind gar nicht so viele.


Wenn ich erzähle, was ich tun würde, will ich auch ein paar Dinge nennen, die ich unter den gegeben Voraussetzungen auf keinen Fall tun wollte, denn all diese folgenden Punkte sind nur ein Gewürz des Kuchens der Glückseligkeit. Zu viel von nur einem einzigen, und der Kuchen wird verdorben:

1) ein Jahr lang fern sehen

2) ein Jahr lang schlafen

3) ein Jahr lang am Strand faulenzen

4) ein Jahr lang Playstation spielen

5) ein Jahr lang feiern

6) ein Jahr lang jeden Tag lecker im Restaurant essen

7) ein Jahr lang nichts für Andere tun


Wenn jemand davon erzählt, welche Wünsche und Träume in ihm schlummern, sagt das eine Menge über ihn aus. Dieser Artikel ist als klassisches Stöckchen zu betrachten und sollte es jemand übernehmen, bitte ich darum, mir das mitzuteilen, denn es interessiert mich (und sicherlich nicht nur mich),zu lesen, was ihr, liebe Leser, gern in einer solchen Situation tun würdet.

Sonntag, 6. September 2009

Grrr ... Ihr könnt machen, was ihr wollt, aber wehe, ihr verliert!!!! (Costa Rica - Mexiko 0:3)

Grrr ... Ihr könnt machen, was ihr wollt, aber wehe, ihr verliert!!!! storytellers, Sport, Maximilian, Fotos, funny pics, Mexiko, Klamauk, Behinderung, Down-Syndrom, Fussball WM 2010, Suedafrika, Quali, Qualifikation (Costa Rica - Mexiko 0:3)

Pünktlich um 20 Uhr begann es heftigst zu regnen. Mit Blitz und Donner. So viel sei zum Thema Bedeutungslosigkeit der Wettervorhersage gesagt. Es regnet, blitzt und donnert immer noch; es ist jetzt kurz nach Mitternacht.
Da die fiesta ausfiel, was Fußball angesagt. Welch bitterer Spieltag für Costa Rica! Von Tabellenplatz 1 auf 4! Mexiko hat souverän gewonnen in Costa Rica. Die USA und Honduras erfüllten auch ihre Pflicht und somit ist die Konstellation eine ganz neue. Es scheint darum zu gehen, wer mit dem dem 4. Platz der Concacaf-Gruppe die Popokarte zieht und in die Playoffs muss (gegen den 5. der Südamerikagruppe, wo Argentinien heute gegen Brasilien verlor und damit 4. bleibt).
Nach dem heutigen Spiel und in Anbetracht dessen, was die TRI in den letzten Spielen ablieferte, bin ich der Meinung, dass Mexiko als Gruppenerster das Qualiziel erreichen wird.
3 Spiele stehen noch aus, keins davon gegen die USA oder Costa Rica, 2 davon zu Hause. Ich glaube, dass man auch Honduras schlagen kann. Wenn man gegen El Salvador oder gar Trinidad/Tobago verlieren sollte, dann ist irgend etwas ganz ganz falsch gelaufen. Das kann eigentlich nicht passieren.
Wie auch immer ... Maximilian war eifrig dabei beim Fußballglotzen. Und der Gesichtsausdruck auf diesem Schnappschuss legt den Titel nah, oder?

Samstag, 5. September 2009

Déjà Vu: Wettervorhersage Google? Wettervorhersage Yahoo? Regenzeit in Mexiko? Au weia!

Das "Déjà Vu" bezieht sich darauf, dass ich vor einem knappen ein ähnliches Problem hatte. Diesmal ist es gravierender.

Es ging wieder um Zelten, diesmal allerdings in etwas größerem Rahmen und mit ganz speziellem Anlass. Heute. Jetzt. Ein Kindergeburtstag in der Familie. Und auf dem terreno wäre so viel zu tun gewesen, dass die Entscheidung bis Mittwoch gefallen sein musste, um noch alle Vorbereitungen schaffen zu können.
Am Mittwoch ging gerade der Hurrikan JIMENA seinem Ende zu (was auch auf unsere Region starke Klimaeinflüsse hervorrief) und die Wettervorhersage bei Google für den heutigen Tag sah so aus:

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Und hat sich bis heute nicht geändert. Denn das obige Bild habe ich gerade eben kopiert. Nach diesen schlechten Aussichten wurde die fiesta abgesagt bzw. verschoben.
Es ist jetzt 18 Uhr. Und Ihr ahnt es: Bisher war dieser Samstag ein herrlicher Sonnentag. Kennt Ihr das mit dem "in den eigenen Hintern beißen"? Auch wenn wir nicht die Veranstalter sind, haben wir uns mächtig auf dieses Campingwochenende gefreut. Vor allem auch, weil Maximilian nun nach einer Ewigkeit endlich wieder ins Wasser eines Schwimmbeckens darf.

Gravierender ist diesmal auch der Unterschied der Prognose zwischen Google und Yahoo.
Denn trotz herrschender Regenzeit in Mexiko sieht bei denen die Vorhersage so aus (allerdings auch erst seit gestern):

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Down-Syndrom Blogs im Überblick

Vielleicht haben es einige schon bemerkt - ich habe mich an die Arbeit gemacht, eine neue Linkliste aktueller Blogs zu erstellen, die mit dem Down-Syndrom zu tun haben.
Blogger bietet mit seinen Werkzeugen hervorragende Möglichkeiten, somit findet die Sache in Form eines eigenen Blogs statt.
Folgendes wird dort passieren: Eine ganz kurze Beschreibung des jeweils neu verlinkten Blogs, eine komplette Linkliste (wahrscheinlich nur nach Sprachen unterteilt) und die 10 oder 25 jeweils aktuellsten Blogposts zum Anklicken.
Das Ziel ist es, im Durchschnitt einen neuen Blog pro Tag aufzunehmen.
Verbreitung per "Mundpropaganda" und Gegenverlinkung werden natürlich gern akzeptiert.

Wer schon einmal schauen mag: DOWN-SYNDROM BLOGS

Freitag, 4. September 2009

Kinder mit Down-Syndrom und Geschwister mit Down-Syndrom ... zwei typische Fragen

Nun sind sie auch mir gestellt worden, die zwei Fragen. Beide in relativ kurzem zeitlichen Abstand. Beide kamen ein wenig überraschend, und doch bereitete mir die Beantwortung beider keinerlei Probleme. Wahrscheinlich, weil ich vorbereitet war.

Die erste "typische" Frage, wenn es um Kinder mit Down-Syndrom geht, wurde mir ausgerechnet im Krankenhaus "La Raza" gestellt, als wir uns dort anlässlich Maximilians Operation aufhielten (ich weiß, ich bin die Geschichte noch schuldig).
"Ausgerechnet" sage ich, weil dort so gut wie nur Kinder mit irgend einer Form von Behinderung und den entsprechenden Begleiterscheinungen interniert waren.
Es geht um die Frage (und die Reaktion) nach dem Alter. "Wie viele Monate hat Maximilian?" lautete sie (im Spanischen fragt man, wie viele Jahre etc. jemand hat, wenn es um das Alter geht).
Maximilian wird in 3-einhalb Monaten 3 Jahre alt. Um den Schock beim Fragenden ein klein wenig zu reduzieren, habe ich nicht gesagt, dass Max 3 wird, sondern dass er 2 Jahre alt ist. "Ohhh" lautete die Reaktion. Dabei liegt Max vollkommen im Rahmen des Durchschnitts der Kinder mit dem Extrachromosom, was sein Wachstum anbelangt. Und (besorgte, negative) Gedanken mache ich mir darüber schon lange nicht mehr.
Und da ich, wenn auch unbewusst, darauf vorbereitet war, dass mir irgendwann diese Frage gestellt werden würde, machte sie mir auch wirklich überhaupt nichts aus. Ganz im Gegenteil. Die Person, die sie stellte, tat mir ein wenig leid, da sie sich in eine etwas unangenehme Situation gebracht hatte. Wir überspielten das ganz schnell, und damit war die Sache erledigt.

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Die Frage Nr. 2 hat mit den Geschwistern zu tun und kam gestern abend ans nicht mehr vorhandene Tageslicht. Ich hörte Weinen aus dem Schlafzimmer. Doppeltes Weinen. Niklas und die Cabronsita. Als ich nachsah, was denn da los wäre und die Cabronsita - die Niklas in ihre Arme gekuschelt hielt - wieder in der Lage war, zu sprechen, stellte sich heraus, dass Niklas endlich die Frage losgelassen hatte, auf die ich eigentlich schon lange gewartet hatte, obwohl ich immer versucht habe, ihr von vorn herein entgegenzusteuern: "Warum habt ihr Maximilian lieber als mich?!"
Puuhhh!
Es ist wohl unvermeidlich, dass man in einer solchen familiären Konstellation irgendwann mit diesem Thema konfrontiert wird. Da würde es wahrscheinlich schon ausreichen, dass Max nichts weiter der kleine Bruder ist. Denn der Große besitzt schon ein ganz anderes Bewusstsein und natürlich bleibt es auch aufgrund der Pflichten und vieler anderer direkt mit dem Alter zusammenhängenden Dinge nicht aus, dass man anders mit ihm umgeht. Da muss schon häufiger einmal verboten oder sogar gemeckert werden.
Während der Kleine noch relativ frei von dieser Art von Behandlung ist.
Das Wissen um die Behinderung und dann auch noch die gravierenden medizinischen Probleme Maximilians dazu addiert, und fertig ist das Gefühlschaos bei Niklas. Denn es ist der Kleine, den jeder auf dem Arm haben will (bei Niklas ist das physisch gar nicht mehr möglich), den jeder streicheln und verwöhnen will.
Ich denke, es ist sehr positiv zu bewerten, dass Niklas endlich aussprach, was ihn da beschäftigte und dass in der Folge darüber gesprochen wurde. Denn es ist wichtig, dass er die Unterschiede im Umgang mit jeweils ihm und Max versteht. Und er scheint sie verstanden zu haben.
Und wenn er wieder Zweifel hat, werde ich wieder mit ihm reden. Aber ich glaube, das wird so bald nicht passieren. Denn in allerster Linie liebt Niklas seinen kleinen Bruder. Und nachdem er jetzt die Gründe für Dieses oder Jenes erklärt bekommen hat, denke ich, er wird davon eine ganze Weile zehren. Er scheint sogar zu begreifen, dass dieser Unterschied zwischen ihm und Max in der Behandlung, die er von uns erfährt, immer bestehen bleiben wird. Und dass dies keinen Unterschied in der Liebe bedeutet, die wir für Beide empfinden.

Niklas-News: Die Lernbremse wird schon jetzt gezogen

Das, was im Zusammenhang mit dem Schock am Ende der extremen Ferien zu befürchten war, bestätigt sich. Schon in den ersten Tagen erkennt man dies an der Masse der Hausaufgaben, die Niklas machen muss. Nehmen wir nur das Beispiel des Unterrichtsfachs Español: Die Kinder sind gerade dabei, die einzelnen Buchstaben zu lernen! Anhand der üblichen Methode. Die entsprechenden Buchstaben in Bildern entdecken, sie ausmalen und ausschneiden, sie nachzeichnen; Wörter, die mit den entsprechenden Buchstaben beginnen, in Zeitschriften finden, die Wörter ausschneiden und ins Heft kleben usw...

Wie früher schon erwähnt - Niklas kann bereits lesen und (wenn auch noch etwas holperig) schreiben. Aber ich hoffe einfach, dass man es schafft, im Laufe der Monate das für die nächste Stufe (Segundo de Primaria) erforderliche Niveau zu erreichen.

Bereits häufiger sprach ich über die Diskrepanz zwischen der schulischen Ausbildung in Mexiko und Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Wo bzw. wann bzw. warum bleiben die mexikanischen Schüler/Studenten auf der Strecke, wenn sie schon so früh (erfolgreich) beginnen, auf der anderen Seite aber der europäischen Schülern deutlich unterlegen sind, wenn sie die Schule oder Universität beenden? Ich glaube, das ist nicht nur ein Umstand auf dem Papier und eine Frage der Anerkennung, sondern schlichtweg ein Fakt.

Einer der sicherlich sehr vielschichtigen Gründe ist ohne Frage der Schulausfall, denn in Mexiko ist die Zeit zwischen den Ferien zerrissen von schulfreien Tagen. Mit verschiedenen Hintergründen. Da sind zuerst einmal offizielle und nicht ganz so offizielle Feiertage, um die man häufig auch noch gewaltige Brücken baut und von denen bei weitem nicht alle im offiziellen Schulkalender der SEP aufgeführt sind. Nicht zu reden von all den Festivals zu jedem denkbaren und undenkbaren Anlass, bei denen die Kinder zwar zur Schule gehen, aber nichts weiter tun außer zu feiern. Und dann sind da diese famosen "Lehrerversammlungen", immer auf einen Freitag gelegt.

Heute ist ein solcher Freitag. Das Schuljahr ist noch keine 2 Wochen alt. Mexikoweit Schulausfall, zumindest für Primaria und Secundaria. Was genau die Lehrer bei diesen Versammlungen treiben, habe ich mir bisher nicht Mühe gemacht, herauszufinden, weil es mich nicht interessiert.

Und diese schulfreien Tage summieren sich. Prinzipiell habe ich überhaupt nichts dagegen, denn es geht um relativ kleine Kinder, die auch Kinder sein sollen. Da ist ab und zu ein langes Wochenende bestimmt gar nicht verkehrt. Nur muss man auf der anderen Seite eben doch sehen, wie viel Zeit mit all diesen freien Tagen verloren wird. Und der Versuch, diese zu kompensieren, indem man den Kindern bei diesen Anlässen einen Sack voller Hausaufgaben mitgibt, der größer als der des Weihnachtsmanns ist, ist meines Erachtens keine gute Lösung.

 
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